Beratung

Power2Kids

"Eine Krise, die man annimmt, ist ein Abenteuer. 
Eine Krise, die man ablehnt, bleibt eine Krise." (Betrand Piccard)

In den beinahe 20 Jahren die ich in den verschiedensten pädagogischen Kontexten tätig bin, begegneten mir immer wieder Insitutionen und Akteur:innen innerhalb dieser Institutionen, die versuchen das "Fehlverhalten" von Kindern und Jugendlichen durch die Diagnose von (psychischen) Krankheiten zu erklären. Dabei zeigt allein das Wort "Fehlverhalten" die Problematik auf. Den Kindern wird somit vermittelt, dass ihr Verhalten Falsch ist. Ein mancher wird nun denken "Ja, das ist dann ja auch falsch". Doch ist die sprachsensibilität bei Kindern weit aus mehr ausgeprägt als es uns manchmal vielleicht bewusst ist. So kann das Vorhandensein des Wortes "Fehler" bei Kindern sehr schnell hervorrufen, dass eben sie der Fehler sind und nicht das "unangemessene Verhalten". Es gibt keine schwierigen Kinder, nur herausforderndes Verhalten.

Ich will an dieser Stelle klarstellen, dass die Diagnose von (psychischen) Krankheiten ein wichtiges Instrument darstellt um Menschen adäquat zu Helfen und ihnen die richtige Therapie zu ermöglichen und meine Angebote dies in keinerweise ersetzen. Doch erlebe ich unsere Gesellschaft, als immer schnelllebiger und meine Zeit als Pädagoge hat mir gezeigt, wie wertvoll ein offenes Ohr, Zuversicht, Wertschätzung und Empowerment, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für Menschen jeglichen Alters sein kann. 

Kindern und Jugendlichen wird in unseren Systemen oft nicht zugehört. Sie werden entmüdigt und ihre Gefühle werden ihnen abgesprochen. Diese Haltung ist keine neue, sondern zeigt sich auch heute schon bei Erwachsenen. Wie sollen wir in Verbindung mit unseren Gefühlen sein wenn "Ein Indianer keinen Schmerz kennt", "Ich mich nicht so anstellen soll" oder "Das Krönchen richten soll"? Unsere Sprache ist voll von eben solchen Floskeln, die uns den Zugang zu unseren Gefühlen verwehren. Dabei gilt es stets die Gefühlsebene losgelöst von der Handlungsebene zu betrachten. 

- Jedes Gefühl soll und darf gelebt werden, entscheidet ist die Handlung die darauf erfolgt -

Unsere Vergangenheit ist stest ein Teil von uns, doch sie muss uns nicht bestimmten. In fast allen beraterischen Settings hat sich meiner Erfahrung nach, der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Unzufriedenheiten oder Herausforderung, in der Gegenwart gezeigt. Gemeinsam möchte ich die Vergangenheit erkunden, reflektieren und unterstützen, um von einer Ablehnung, zu einer Akzeptanz der Vergangenheit zu finden und aus den damit verbundenen Ressourcen neue Kraft schöpfen.

Ich arbeite in meinen Beratungsstunden stets Prozessorientiert, so dass ich keine Mindest-, oder Maximalzeiten aufstelle. Beratungsstunden können Sie leider nicht über Ihre Krankenkasse abrechnen.

"Der kreative Prozess ist ein Prozess der Hingabe, nicht der Kontrolle" - (Julia Cameron)

 

Logo

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.